Warum deine Marke ein essentieller Faktor für erfolgreiches Online Marketing ist

Kennst du eigentlich den Weihnachtsmann? Diesen bärtigen, dicken Kerl im roten Mantel? Als Kind gab es kaum etwas worauf ich mich mehr gefreut habe als auf Weihnachten.

Am 2. Weihnachtstag habe ich bereits die Tage zum nächsten Weihnachtstag gezählt.

Aber wusstest du, dass der Weihnachtsmann den wir heute kennen eigentlich von Coca Cola erfunden ist? Klingt absolut wahnsinnig, ist aber tatsächlich so.

Coca Cola hat das vermutlich schönste Marketing Konzept erschaffen und sich den Weihnachtsmann als Marketing Maschine erschaffen. Bereits in Kindesalter kommen wir so mit Coké in Kontakt und bauen eine tiefe und herzliche Beziehung zu der Marke auf.




Und genau darum geht es im heutigen Artikel. Deiner Marke. Dich erwartet:

  • Warum deine Marke extrem wichtig für dein Business ist
  • Was du beim Erstellen deiner Marke beachten musst
  • Wofür deine Marke steht
  • Color – Name – Wording
  • Wie ganzheitliches Auftreten deine Marke erst ausmacht

Legen wir los:

Warum deine Marke extrem wichtig für dein Business ist

Eine Marke ist für dein Business noch viel wichtiger als du vielleicht denkst. Es ist nicht nur gut für die Bindung zu Kunden wie bei Coké, sondern ein essentielles Mittel für die Wiedererkennung.

Wenn deine Kunden wiederkommen und dich auch noch weiterempfehlen sollen, brauchst einen sehr hohen Wiedererkennungswert.

Dies schaffst du meistens durch ein gutes Marken-Konzept.

Ein Markenkonzept ist nicht nur der Name oder das Logo deines Unternehmens. Es ist viel mehr als das.

Was du beim Erstellen deiner Marke beachten musst

Grundsätzlich sollte man zuallererst 2 Markenkonzepte unterscheiden. Die Personal Brand und die Corporate Brand.

Personal Brand

Die Personal Brand passt für dich, wenn du das Gesicht deines Unternehmens bist. Dafür musst du sehr aktiv und persönlich in deinem gesamten Marketingkonzept sein. Personal Brand heißt, dass nicht deine Firma nach außen für dich steht, sondern du für deine Firma.

Die Personal Brand hat den Vorteil, dass dein Unternehmen ein Gesicht bekommt und dadurch viel persönlicher wirkt. Es bringt Emotionen mit, die anders bei einem Unternehmen nur schwer hervorzurufen sind.

Corporate Brand

Bei größeren Unternehmen und vor allem Konzernen es ist es extrem schwierig eine Personal Brand aufzubauen. Der einzige Unternehmer der das außerordentlich gut schafft ist Elon Musk für Tesla.

Meistens kommt aber hier die Corporate Brand ins Spiel. Hierfür erschafft man ein Unternehmensbild. Man erschafft Werte, Farben und versucht dem Kunden ein genaues Bild von dem Unternehmen in den Kopf zu setzen.

Das ist gar nicht so einfach wie es sich anhört.

Wofür deine Marke steht

Wie zu Anfang bereits erwähnt ist eine Marke weitaus mehr als ein paar hübsche Farben und ein Logo. Eine Marke hat Werte für die du als Unternehmen einstehst. Werte mit denen du werben kannst und mit denen du dich im Markt positionieren kannst.

Diese Werte musst du im Unternehmen gänzlich wiederspiegeln. Ob bei der Kommunikation mit dem Kunden oder Intern. Dein gesamtes Erscheinungsbild muss deinen Werten entsprechen.

Color – Name – Wording

Kommen wir zu den 3 wichtigen Faktoren, wenn es um dein äußeres Erscheinungsbild geht:

Color

Ob nun Corporate Brand oder Personal Brand, für ein ganzheitliches Markenbild brauchst du einheitliche Farben. Diese sollten sowohl zu deiner Branche als auch zu deiner Marke passen. Wenn du ein sanftes Erscheinungsbild für einen Wellnessbetrieb darstellen willst, solltest du aggressive Farben wie Rot vermeiden.

Farben wecken unterschiedliche Emotionen in uns und können branchenspezifisch nochmal unterschiedliche Assoziationen wecken. Sei dir also deiner Farbwahl bewusst. Und noch ein wichtiger Tipp zum Mitnehmen: Wähle auf keinen Fall mehr als 3 Farben. Was Farben angeht gilt die Regel je weniger desto besser.

Letzten Endes interessiert deine Kunden der Text und nicht die Farben.

Name

Dein Unternehmensname sollte klug gewählt sein. Wenn du jedoch wenig Möglichkeiten hattest einen Fantasienamen zu wählen, hast du immer noch die Möglichkeit einen Untertitel für deine Marke zu wählen.

Dieser sollte ebenso zu deinen Markenwerten passen. Der Untertitel sollte kurz aber prägnant sein.

Wording

Das Wording bezeichnet die Artikulation deines gesamten Auftretens. Wie sprichst du deine Kunden an mit „Du“ oder „Sie“. Verwendest du einen bestimmtest Sprachgebrauch?

Um ein einheitliches Markenbild zu schaffen, sollten deine Texte im besten Fall aus einer Feder stammen die dein Markenbild genau versteht. Jeder Texter hat eine eigene Autorenstimme und so kann es passieren, dass mit unterschiedlichen Textern auch unterschiedliche Stimmen in deinen Texten auftauchen.

Wie du dein Wording bestimmst findest du am besten heraus, wenn du oft und viel mit deinen Kunden kommunizierst. Du solltest dich deinen Kunden anpassen und nicht deine Kunden an dich.

Wie ganzheitliches Auftreten deine Marke erst ausmacht

Wenn du diese 3 Punkte beachtet hast kann kaum noch etwas dein Markenbild aufhalten. Ein ganzheitliches Markenbild sorgt dafür, dass deine Kunden dich länger im Kopf behalten können.

Aber auch die Mund zu Mund Propaganda wächst. Dadurch, dass deine Marke deinen Kunden im Kopf hängen bleibt, empfehlen sie dich öfter weiter.

Mit einer guten Marke bist du nicht irgendein Unternehmen in deiner Branche, sondern ein Unternehmen mit lebendigen Werten und Emotionen.

Menschen sympathisieren sich viel eher mit emotionalen Werten, als gesichtslosen Unternehmen.

Den letzten Tipp den ich dir auf den Weg geben will ist das Storytelling.




Das Menschen Geschichten lieben weißt du spätestens seit unserem Artikel über Podcasts. Storytelling kannst du genauso gut in deine Marke einbauen. Du kannst auf der „Über“-Seite eine Geschichte zum Unternehmen, zur Gründung oder über die Gründer erzählen.

Schreib aber eine Geschichte die Emotionen beinhaltet. Eine Geschichte ohne Emotionen ist keine Geschichte, sondern ein Sachtext. Mit einer Geschichte zu einem Unternehmen wirst du in den Gedanken deiner Kunden einbrennen.

Denk einfach nur an Apple, nahezu jeder weiß, dass Apple in einer kleinen Garage im Silicon Valley gegründet wurde. Oder auch Tesla. Es ist bekannt, dass Elon Musk sein gesamtes Vermögen in die Firma gesteckt hat ohne zu wissen ob das Unternehmen erfolgreich wird.

Geschichten machen ein Unternehmen unvergesslich.

Was ist deine Geschichte?