Wie du den perfekten Redaktionsplan erstellst

Bei einem Content – orientierten Business wie einem Blog oder einem YouTube Channel muss man darauf achten, dass man die richtigen Inhalte erstellt. Der Erfolg beim Content Marketing bzw. Inbound Marketing zeichnet sich eben dadurch aus, dass man seine Zielgruppe mit neuen und interessanten Inhalten versorgt und ihnen Mehrwert liefert.

Gutes Content Marketing ist in den meisten Fällen nicht die einfachste Aufgabe. Die Themen, die man auf seinem Blog behandeln möchte, müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Einige davon sind: Sie müssen ein Problem lösen, sie sollten sich von der Masse abheben und die Themen müssen genug Mehrwert bieten.




Um sicher zu stellen, dass dein Inhalt kontinuierlich erscheint und eine ausreichende hohe Qualität aufweist, brauchst du einen Redaktionsplan. Der Redaktionsplan ist ein wichtiges Kontrollinstrument im Content Marketing, weswegen es Sinn macht, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Er hilft dir dabei, deine Inhalte auf deinem Blog und auf deinen Social Media Profilen zu managen.

In diesem Artikel erfährst du, wie auch du einen Redaktionsplan erstellst, um deinen Blog professioneller zu gestalten.

 

Warum du einen Redaktionsplan brauchst

Womöglich denkst du jetzt, dass du keinen Redaktionsplan für deinen Blog oder deine Webseite benötigst. Schließlich kannst du deinen Blog nach Lust und Laune pflegen und Inhalte erstellen, wenn dir gerade danach ist und du gerade eine neue Idee für einen Blogartikel hast.

Wenn man jedoch seine Aufgabe ernsthaft und professionell angehen will, dann ist Planung absolut notwendig. Du benötigst Kontrolle und Übersicht über deine Inhalte. Inhalte ohne genaue Strategie oder einen tiefergehenden Sinn zu erstellen, hilft weder dir noch deinen Lesern.

Es empfiehlt sich daher unbedingt einen Redaktionsplan zu besitzen, der genau regelt, wann man welchen Artikel erstellt und veröffentlicht. Der Redaktionsplan ist ein Leitfaden, der deinem Blog eine genaue Ausrichtung beschafft.

Nach einem festen Plan vorzugehen hilft dir nicht nur mehr Kontrolle im Content Marketing zu bekommen, sondern es erspart dir auch eine Menge Arbeit. Du gehst deine Aufgabe gezielt und geregelt an. Anstatt ratlos zu sein gegenüber den kommenden Schritten, weißt du genau, in welche Richtung sich deine Webseite entwickelt.

Nahezu alle erfolgreiche Content Marketer planen ihre Inhalte im Voraus. Warum solltest du es ihnen nicht gleich tun?

 

Wie kannst du deinen Redaktionsplan erstellen?

In der Regel ist es zu empfehlen, einen Redaktionsplan zu erstellen, der die nächsten 4 bis 12 Wochen regelt und dir genau zeigt, welchen Content du wann erstellen musst.

Bevor man den Redaktionsplan erstellt, ist es wichtig, sich genau mit seinem Thema zu beschäftigen. Brainstorme und recherchiere nach möglichen Themen, die du auf deinem Blog veröffentlichen möchtest. Zunächst kannst du alle deine Ideen frei aufschreiben, ohne dir genaue Gedanken zu machen. Erst im nächsten Schritt überlegst du genau, welche Themen sich für Blogartikel eignen im Bezug auf Nutzen und Kreativität. Nicht jedes Thema gibt genug Material für einen Blogartikel her.

Der Redaktionsplan gibt dir die Chance, genau über deinen Content nachzudenken. Anstatt ab und zu einen Blogartikel zu schreiben, machst du dir echte Gedanken über deinen Inhalt und kannst ihn aufeinander abstimmen. So kannst du beispielsweise auch Artikel-Serien erstellen.

Wenn du eine ausreichend große Liste von Artikeln hast und diese für dich sinnvoll erscheint, kannst du damit anfangen, sie zu planen.

Bedenke, dass ein Artikel eine gewisse Vorlaufzeit benötigt: Er muss recherchiert werden, geschrieben und Korrektur gelesen werden. Je nachdem wie schnell du im Erstellen des Contents bist, solltest du dir bereits einplanen, dass du 3 Tage vor der Veröffentlichung anfängst mit dem Artikel. Natürlich hält dich keiner davon ab, die Artikel schon weit im Voraus zu erstellen.

Um deinen Redaktionsplan zu erstellen, reicht es meistens schon, einen Kalender zu benutzen, ein einfaches Textprogramm, eine Notizen-App oder ein Tabellenprogramm. Natürlich gibt es auch spezielle Tools für das Erstellen eines Redaktionsplans, die dir deinen Alltag erleichtern können.

Wichtig ist, dass du folgende Informationen zusammenträgst:

  • Datum: Wann soll der Artikel veröffentlicht werden?
  • Kategorie: Mit welchem Unterthema befasst sich der Text?
  • Überschrift: Welche Überschrift soll der Text haben?
  • Kernaussage: Auf was kommt es dir bei dem Inhalt an?
  • Art des Blogartikels: Verfasst du eine Liste, eine Rezension oder schreibst du über eine Case-Study?

Wenn du einen Redaktionsplan für deine Inhalte auf deiner Webseite erstellt hast, dann möchtest du dies womöglich auch für deine Social Media Kanäle tun. In den wenigsten Fällen kann man hier besonders lange voraus planen. Doch du kannst im Voraus erstellten Content auch bei Facebook und Co. einplanen. Schließlich will der Content, den du auf deinem Blog veröffentlichst, auch promotet werden. Eventuell möchtest du auch Zitat-Bilder erstellen und sie auf deinen Social-Media-Kanälen veröffentlichen. Für die sozialen Medien gibt es auch Programm wie Hootsuite, die für dich auf deinen Seiten posten.




 

Fazit

Ein Redaktionsplan gibt dir deutlich mehr Kontrolle, wenn es um deine Inhalte geht. Mit seiner Hilfe kannst du zielgerichteter agieren und eliminierst das Problem, dass dir der Content für deine Webseite ausgeht.

Sei clever, setze dich hin und erstelle dir einen Redaktionsplan. So sparst du viel Zeit und Arbeit auf dem Weg.

Wenn du deinen Redaktionsplan erstellt hast, dann merkst du, dass du spürbar mehr Sicherheit und Kontrolle gewonnen hast. Dann musst du dich nur noch an den Plan halten und dich daran machen. die Inhalte zu erstellen.